Tutorial: OperaShow

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Dieses Tutorial hilft Ihnen beim Einstieg in OperaShow. Es ist an Leute gerichtet, die Erfahrung im Umgang mit Präsentationsprogrammen und mit HTML haben.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] OperaShow benutzen

Opera als Präsentationsprogramm zu nutzen ist sehr einfach. Beim Drücken der F11-Taste führt Opera vier Funktionen aus:

  • Wechsel in Vollbildmodus: keine Scrollleisten und Menüs, nichts außer dem Dokument
  • Einteilung des Dokuments in Seiten - exakt dort, wo es vom Style Sheet angegeben ist
  • Umstellung der Schriftart und -farbe in eine für Präsentationen angemessene Form
  • Ein- und Ausblendung von Inhalten, abhängig vom Style Sheet

Öffnen Sie diese Testseite und drücken Sie F11. Falls Sie Opera nutzen, wechselt der Browser in den Vollbildmodus und einzelne Abschnitte für die Präsentation werden dargestellt. Um wieder in den normalen Modus zurück zu kehren, drücken Sie erneut F11.

Wenn Sie im Vollbildmodus sind, wird auf der rechten Seite des Bildschirms keine Scrollleiste angezeigt. Sie können weiterhin mit den Pfeiltasten scrollen und mit den "Bild hoch-" und "Bild runter-Tasten" die aktive Seite wechseln.

Jedes Dokument kann im Vollbildmodus angezeigt werden, aber die meisten Dokumente werden dort genauso aussehen, wie in der normalen Ansicht. Was führt dazu, dass einige Dokumente im Vollbildmodus anders aussehen, als in der normalen Ansicht? Dies ist das Thema das nächsten Abschnitts.

[Bearbeiten] Die Rolle von Style Sheets

Damit Dokumente zu OperaShow-Präsentationen werden, muss Opera angewiesen werden, die HTML-Datei in eine Präsentation umzuwandeln. Dies wird durch ein CSS2 Style Sheet am Anfang des Dokuments realisiert. Falls Sie Dokumente fürs Internet geschrieben haben, sind Sie vielleicht mit dem Konzept von Style Sheets vertraut. Style Sheets erlauben es, Authoren zu bestimmen, wie Dokumente dargestellt werden.

Beim Drücken der F11-Taste sucht Opera nach Style Sheets, die speziell für projections erstellt wurden. Falls vorhanden, werden diese Style Sheets genutzt und die Präsentation entsprechend angepasst.

[Bearbeiten] OperaShow Präsentationen erstellen

Es gibt ein Programm, QuickShow, das das Erstellen von Präsentationen vereinfacht. Aber auch sonst ist das Erstellen von Präsentationen nicht schwer. Sie müssen nicht viel über HTML wissen. Zum Beispiel könnte die Testseite im Head folgenden Eintrag haben:

01  <style type="text/css">
02  @media projection {
03  body {
04  font : 30px "Gill Sans", sans-serif;
05  color : #000000;
06  background : yellow;
07  }
08  h1, h2 {
09  page-break-before : always;
10  }
11  div.projection { display : block }
12  div.screen { display : none }
13  }
14  </style>

(Die Zeilennummern sind nur zur Erklärung, sie tauchen im echten Style Sheet nicht auf. Um das Style Sheet zu sehen, wählen sie Ansicht -> Quelltext anzeigen.)

Und nun die Zeilen einzeln erklärt:

  • Zeile 1 zeigt, dass nun ein Style Sheet folgt
  • Zeile 2 bestimmt das den Medientyp projection, der in Opera für den Vollbildmodus verwendet wird
  • Zeilen 3-7 bestimmen Schriftarten und -farben
  • Zeilen 8-10 bestimmen die Seitenwechsel
  • Zeilen 11 & 12 verstecken bzw. blenden Inhalte ein
  • Zeile 3-13 bestimmen das Style Sheet selbst
  • Zeile 14 zeigt das Ende des Style Sheets an.

Falls Sie bisher nichts verstanden haben, sollten Sie sich am besten etwas mit HTML und CSS vertraut machen.

[Bearbeiten] Schriftarten und -farben festlegen

Das Ändern von Schriftarten und -farben ist die Aufgabe, für die Style Sheets hauptsächlich benutzt werden. In Zeile 4 wird die Schriftgröße auf 30px festgelegt. Die Schriftart wird auf "Gill Sans" festgelegt, wobei "sans-serif" als Ersatz dient, falls "Gill Sans" nicht vorhanden ist.

Zeile 5 legt die Textfarbe auf schwarz fest und Zeile 6 die Hintergrundfarbe auf gelb. Alle Eigentschaften werden für den Body festgelegt, auf den alle HTML-Elemente zurückgreifen. Daher wird schwarzer Text auf gelben Grund angezeigt.

[Bearbeiten] Seitenwechsel

Beim Vorführen der Präsentation wechseln Sie von einer Seite zur andern. Normalerweise zeigen Browser Dokumente mit einer Scrollleiste am rechten Rand an, um durch den Text zu scrollen. Wenn Sie in den Vollbildmodus wechseln, teilt Opera das Dokument in mehrere Seiten ein. Das Style Sheet legt fest, wo eine neue Seite anfängt - im Beispiel wird in Zeile 8-10 festgelegt, dass vor H1 und H2 eine neue Seite anfängt. Daher erscheinen H1 und H2-Elemente immer am Anfang einer neuen Seite.

08  h1, h2 {
09  page-break-before : always;
10  }

Statt die Scrollleiste zu nutzen, um sich im Dokument zu bewegen, werden im Vollbildmodus die "Bild hoch-" und "Bild runter-Tasten" verwendet.

[Bearbeiten] Ein- und Ausblenden von Inhalten

Vielleicht ist ihnen schon aufgefallen, dass sich beim Wechsel in den Vollbildmodus auch der Inhalt der Testseite ändert. Dies ist eine weitere Funktion von Style Sheets, die von den meisten Authoren wahrscheinlich jedoch nicht benötigt wird. Falls Sie Ihr Publikum jedoch mit etwas Technologie beindrucken möchten, ist dies Ihr Feature.

CSS kann einige einfache Änderungen am Dokument vornehmen - Style Sheets können Text verstecken, der ansonsten angezeigt würde. Dies sind die Regeln, die für dieses Dokument genutzt werden:

11  div.projection { display : block }
12  div.screen { display : none }

Zeile 11 macht DIV-Elementen der Klasse "projection" sichtbar und Zeile 12 blendet Elemente der Klasse "screen" aus.

Wenn Opera wieder in den normalen Modus wechselt, werden andere Regeln angewendet:

@media screen {
div.projection { display : none }
div.screen { display : block }
}

Mit anderen Worten: Die Testseite besteht sozusagen aus zwei Seiten. Wenn Sie zwischen Vollbildmodus und der normalen Ansicht wechseln, wechselt Opera von einem Dokument zum andern. Nur die Überschriften bleiben immer sichtbar.

[Bearbeiten] XML und OperaShow

Wie die meisten Dateien im Internet ist die Testseite in HTML geschrieben. HTML ist das Hauptformat für Dokumente im Internet und die Einfachheit ist der Hauptgrund, warum das Internet so populär ist.

Für einige Informationen reicht HTML nicht mehr aus. Daher wurde XML als Framework für neue Datenformate mit speziellen Bedürfnissen entwickelt. Eine Möglichkeit von XML ist das Erstellen eines Dokumentformats für OperaShow-Präsentationen.

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